Ich mache Musik für ein Tanzstück von Simone Truong am Theaterhaus Gessnerallee. Vorstellungen sind am 5/6/8/9 Juni 201. Hier ein kleiner Teaser:
Luz / Weibel / Kuggeleyn
There Must Be Some Kind Of Way Out Of Here Eine exorzistische Turnübung NÄCHSTE VORSTELLUNGEN: SÜDPOL LUZERN, 25 UND 26 MAI 2012 "Zürich, Theaterhaus Gessnerallee – Irgendwann holt sie einen ja immer wieder ein: die Schweiz, das ewige Thema im Leben der Schweizer. So auch an diesem Abend, an dem Thom Luz aus dem Dunkel des Raums 16 Charakterköpfe auftauchen lässt – Bühnenprofis und Laien, die mit Urs Widmers «Wir sind das Volk» und einem Text der Performerin Beatrice Fleischlin die Schweiz als Thema etablieren.
Der Raum wird mit den einfachen Bewegungen erobert, die der Choreograf Arthur Kuggeleyn mit den Performern einstudiert hat und die nun scheinbar unendlich oft einzeln und in Gruppen wiederholt werden. So entsteht auf der Bühne ein sich wandelndes Wimmelbild der choreografischen Bewegungen. Wenn man möchte, könnte man darin ein Sinnbild für die Schweiz erkennen, deren Identität sich formiert aus der Summe der menschlichen Eigenheiten und der variierenden Wiederholung der variierten Wiederholung. Getragen von einem Soundteppich, den Mathias Weibel mit kurzen Loops produziert, entstehen Momente, in denen man sich verlieren möchte. Doch in der Staffelung der Szenen bricht Luz diese immer wieder auf. So folgen auf helle Momente solche der kitschigen Peinlichkeit und der Penetranz. Zwischen Wohlgefühl und befremdlichem Unwohlsein entsteht ein Wechselbad der Gefühle, das in der Auseinandersetzung mit dem Thema des Abends seine inhaltliche Entsprechung findet. Nicht zuletzt deshalb möchte man hinter den Titel dieser enorm konsequenten Arbeit ein Ausrufezeichen setzen: «There Must Be Some Kind of Way Out of Here»! Thom Luz und seine Mitstreiter haben alles richtig gemacht." Besprechung von Dagmar Walser auf Radio DRS aktuell
Regie Thom Luz Choreografie Arthur Kuggeleyn Musikalische Leitung Mathias Weibel Mit Beatrice Fleischlin, Lou Bihler, Anna-Katharina Müller, Mathias Weibel, Dominik Dolega und 10 Mitgliedern der Schweizer Bevölkerung Dramaturgie Simon Helbling Regieassistenz Nicole Steiner Licht Jean-Pierre Müller Kostüme Judith Steinmann, Mirja Fiorentino Bühnenbildassistenz Leonie Süess Produktionsleitung Gabi Bernetta
4. Oktober 2011: Wiederaufnamen. Mein Stück ZU ZWEIT BIN ICH EINE KATASTROPHE am Staatstheater Oldenburg wird wiederaufgenommen, am 13, 20 und 22 November. Alle Infos hier. Ausserdem gibts die warscheinlich letzten Vorstellungen von KRABAT, am deutschsprachigen Theaterfestival in Prag am 12. November. Infos hier.
1. Oktober 2011: New Showz Ich habe mit den Vorbereitungen zu einem neuen Stück am Theaterhaus Gessnerallee begonnen. Die Sache wird heissen THERE MUST BE SOME KIND OF WAY OUT OF HERE und wird ein Heimatabend. Wir beschäftigen uns mit Heimat und Nationaler Idenität. Premiere wird sein am 17. Januar am Theaterhaus Gessnerallee. Mathias Weibel wird wieder die Musik betreuen, Arthur Kuggeleyn macht Choreographie. Mehr Infos bald!
28. November 2011: Reviews Eine Kritik zu DAS HOHE C von Philipp Egli und mir gibts hier. Das Stück wird noch vom 2 - 4 Dezember in der Remise St. Gallen getanzt.
2. August 2011: Ich habe mit den Vorproben zu "Das hohe C" begonnen am Tanzhaus Wasserwerk Zürich mit Philipp Eglis Company. Ich bin für Sound und Co-Regie zuständig, Premiere wird am 28 Oktober sein. Mehr Infos bald!
29. Juli 2011: Festival TAG DER HELLEN ZUKUNFT spielt am FAR Festival Nyon, am 16 und 17 August. Infos hier
Mein neustes Stück ZU ZWEIT BIN ICH EINE KATASTROPHE hat am 6. Mai Premiere am Staatstheater Oldenburg. Musik macht wieder Mathias Weibel, alle Infos hier
Art TV hat einen Bericht über TAG DER HELLEN ZUKUNFT gepostet Kulturplatz hat einen Bericht über TAG DER HELLEN ZUKUNFT gesendet Radio DRS 2 hat einen Bericht über TAG DER HELLEN ZUKUNFT gesendet Teaser TAG DER HELLEN ZUKUNFT anschauen Infosheet zu TAG DER HELLEN ZUKUNFT herunterladen
TAG DER HELLEN ZUKUNFT wurde ans PREMIERES Festival Strassbourg eingeladen Das Festival findet vom 2. - 5. Juni 2011 statt. Genaue Spieldaten und Details folgen "... Mit einem dunklen Wummern öffnen und schliessen sich jeweils die Schubladen der Zettelkästen, die auf einem Klavier thronen. Und jedes Mal, wenn eine Schauspielerin den schweren Körper ihres männlichen Mitspielers in die Höhe wuchtet, hebt das Klavierspiel an: «Tag der hellen Zukunft», die neue Arbeit von Thom Luz, wird vom Klang bestimmt. Die Mitglieder von Luz’ Bühnenensemble (Mathias Weibel, Beatrice Fleischlin, Evelinn Trouble, Siguròur Arent Jónsson, Martin Hofstetter, Thomas Kromer – allesamt toll) realisieren die Klänge und Geräusche; sie treten mit ihrer Stimme aus der Tonkonserve in Dialog und lassen so kurze Hör-Szenen entstehen. Durch Variation und Wiederholung verdichtet sich das akustische Material – Musik, Klänge, Geräusche, Gesang, Dialoge, Sentenzen, Wortfetzen – allmählich zu einer in sich geschlossenen Klangwelt, die durch ihre Perfektion und den virtuosen Umgang mit dem Klangmaterial und den technischen Möglichkeiten zu beeindrucken vermag. So bleibt «Tag der hellen Zukunft» eine hochinteressante szenisch-akustische Etüde, mit der Thom Luz – Jahrgang 1982! – sein gewaltiges Potenzial als musikalischer Weltenschöpfer unter Beweis stellt. Gehet hin und höret! Andreas Tobler
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