Bio
Bio
 

 

 

Luz / Weibel / Kuggeleyn

 

There Must Be Some Kind Of Way Out Of Here

Eine exorzistische Turnübung

 

Di 17. Januar bis Di 31. Januar

 

Zehn Schweizer treffen sich im Hinterzimmer des Gemeindezentrums. Sie haben genug.

Sie haben sich getroffen um ihre Heimat abzuschaffen. Heutzutage braucht niemand mehr Wurzeln.

Und wenn es so weitergeht kann sich sowieso bald niemand mehr leisten, Schweizer zu sein.

Oder Amerikaner. Oder überhaupt. Herkunft ist Ballast, nationale Identität ein Geist aus der

Vergangenheit, der ausgetrieben werden muss. Nur: Wo im menschlichen Körper sitzt er?

Im Hirn? Oder, noch komplizierter, in der Seele?

 

Wenn das Diskutieren nirgends mehr hinführt, muss man sich an die Magie wenden.

Die zehn Heimatmüden beginnen, mit schamanistischen Tänzen und anderen

Sphärenerweiterungstechniken zu experimentieren: Schwitzübungen, Trancetänze und

körperliche Selbstüberwindungsrituale. Für die Dauer eines Theaterabends wird

Entwurzelung mit Erlösung gleichgesetzt – und dieser Lebensentwurf auf seine

Anwendbarkeit getestet. „There must be some kind of way out of here“ ist

der ernsthafte Versuch eines unmöglichen Vorhabens, ein Weiterbildungsseminar,

ein theatrales Ritual zur Neuorganisation der Identität.

 

Regie Thom Luz Choreografie Arthur Kuggeleyn Musikalische Leitung Mathias Weibel

Mit Beatrice Fleischlin, Lou Bihler, Anna-Katharina Müller, Mathias Weibel, Dominik Dolega und 10 Mitgliedern

der Schweizer Bevölkerung Dramaturgie Simon Helbling Regieassistenz Nicole Steiner

Licht Jean-Pierre Müller Kostüme Judith Steinmann, Mirja Fiorentino Bühnenbildassistenz Leonie Süess

Produktionsleitung Gabi Bernetta

 

Theaterhaus Gessnerallee, Gessnerallee 8, CH- 8001 Zürich

Tel. +41 44 225 81 11, www.gessnerallee.ch

 

4. Oktober 2011: Wiederaufnamen.

Mein Stück ZU ZWEIT BIN ICH EINE KATASTROPHE am Staatstheater Oldenburg wird wiederaufgenommen,

am 13, 20 und 22 November. Alle Infos hier.

Ausserdem gibts die warscheinlich letzten Vorstellungen von KRABAT, am deutschsprachigen

Theaterfestival in Prag am 12. November. Infos hier.

1. Oktober 2011: New Showz

Ich habe mit den Vorbereitungen zu einem neuen Stück am Theaterhaus Gessnerallee begonnen.

Die Sache wird heissen THERE MUST BE SOME KIND OF WAY OUT OF HERE und wird ein Heimatabend.

Wir beschäftigen uns mit Heimat und Nationaler Idenität. Premiere wird sein am 17. Januar am

Theaterhaus Gessnerallee. Mathias Weibel wird wieder die Musik betreuen, Arthur Kuggeleyn

macht Choreographie. Mehr Infos bald!

28. November 2011: Reviews

Eine Kritik zu DAS HOHE C von Philipp Egli und mir gibts hier. Das Stück wird noch vom

2 - 4 Dezember in der Remise St. Gallen getanzt.

2. August 2011:

Ich habe mit den Vorproben zu "Das hohe C" begonnen am Tanzhaus Wasserwerk Zürich

mit Philipp Eglis Company. Ich bin für Sound und Co-Regie zuständig, Premiere wird am 28 Oktober

sein. Mehr Infos bald!

29. Juli 2011: Festival

TAG DER HELLEN ZUKUNFT spielt am FAR Festival Nyon, am 16 und 17 August.

Infos hier

 

Mein neustes Stück ZU ZWEIT BIN ICH EINE KATASTROPHE hat am 6. Mai Premiere

am Staatstheater Oldenburg. Musik macht wieder Mathias Weibel, alle Infos hier

 

 

Art TV hat einen Bericht über TAG DER HELLEN ZUKUNFT gepostet

Kulturplatz hat einen Bericht über TAG DER HELLEN ZUKUNFT gesendet

Radio DRS 2 hat einen Bericht über TAG DER HELLEN ZUKUNFT gesendet

Teaser TAG DER HELLEN ZUKUNFT anschauen

Infosheet zu TAG DER HELLEN ZUKUNFT herunterladen

 

TAG DER HELLEN ZUKUNFT wurde ans PREMIERES Festival Strassbourg eingeladen

Das Festival findet vom 2. - 5. Juni 2011 statt.

Genaue Spieldaten und Details folgen

"... Mit einem dunklen Wummern öffnen und schliessen sich jeweils die Schubladen der Zettelkästen, die auf einem Klavier thronen.

Und jedes Mal, wenn eine Schauspielerin den schweren Körper ihres männlichen Mitspielers in die Höhe wuchtet, hebt das Klavierspiel an:

«Tag der hellen Zukunft», die neue Arbeit von Thom Luz, wird vom Klang bestimmt.

Die Mitglieder von Luz’ Bühnenensemble (Mathias Weibel, Beatrice Fleischlin, Evelinn Trouble, Siguròur Arent Jónsson, Martin Hofstetter, Thomas Kromer – allesamt toll) realisieren die Klänge und Geräusche; sie treten mit ihrer Stimme aus der Tonkonserve in Dialog und lassen so kurze Hör-Szenen entstehen. Durch Variation und Wiederholung verdichtet sich das akustische Material – Musik, Klänge, Geräusche, Gesang, Dialoge, Sentenzen, Wortfetzen – allmählich zu einer in sich geschlossenen Klangwelt, die durch ihre Perfektion und den virtuosen Umgang mit dem Klangmaterial und den technischen Möglichkeiten zu beeindrucken vermag. So bleibt «Tag der hellen Zukunft» eine hochinteressante szenisch-akustische Etüde, mit der Thom Luz – Jahrgang 1982! – sein gewaltiges Potenzial als musikalischer Weltenschöpfer unter Beweis stellt.

Gehet hin und höret!

                                                                                                          Andreas Tobler